Die Automobilindustrie, Königsklasse für Logistiker
(c) 2012 RFID-based Automotive Network RAN | Konzeption, Redaktion & Regie Franziska Köppe, madiko
Sie gilt als die Königsklasse der Logistik: Die Automobil-Industrie. 2012 wurden rund 60 Mio. PKW individuell auf Kundenwunsch gefertigt. Das sind ca. 165.000 Fahrzeuge pro Tag. Bedingt durch die zunehmende Variantenvielfalt und die Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen, ergibt sich eine Aufteilung der Wertschöpfung auf eine Vielzahl von Unternehmen.
Um der steigenden Komplexität in diesen Produktions- und Logistiknetzen begegnen zu können, wurde 2009 das Forschungsprojekt RAN ins Leben gerufen. Das „RFID-based Automotive Network" ist eines von 14 Projekten des Technologieprogramms „Autonomik - Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand".
Das RAN-Konsortium nutzt die neuen Möglichkeiten der Radio Frequency Identification (RFID), um die hoch komplexen Automotive-Prozesse zu steuern. Automobil-Hersteller, Zulieferer, Logistik-Dienstleister, IT-Spezialisten und Wissenschaftler bündelten Ihr Wissen, um Standards für eine unternehmensübergreifende, intelligente Materialfluss-Steuerung zu entwickeln.
Nach drei Jahren intensiver Forschungsarbeit können nun alle RAN-Mitglieder der Automotive-Prozesskette auftragsspezifische Daten über standardisierte Prozesse und Steuerungsszenarios untereinander austauschen. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht eine bedarfsgerechte, optimierte und stabile Prozesskette für alle Akteure. Effiziente Logistik hilft jedoch nicht nur Kosten zu sparen, sondern spart auch Ressourcen und ist deshalb gut für die Umwelt. [ Weiterlesen ]
RAN - Die Projektfilme
Alle Filme und Animationen stehen Ihnen unter Downloads zur Verfügung:
- Die Prozesse der Automobilindustrie transparent und optimal steuern (RAN-Projektfilm, Langversion: 29:30 min.)
- Die Automobilindustrie, Königsklasse für Logistiker (RAN-Projektfilm, Kurzversion: 05:29 min.)
- Steuerungsszenarios und Prozessbaukasten - Das Arbeitspaket 1 (3 Min.)
- Daten und Datenstrukturen - Das Arbeitspaket 2 (3 Min.)
- Infobroker und Assistenzsysteme - Das Arbeitspaket 3 (3 Min.)
- Hardware und Technik - Das Arbeitspaket 4 (3 Min.)
- Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz - Das Arbeitspaket 5 (5 Min.)
- RAN-Demonstrationsplattformen (1 Min.)
- Animation RFID in Produktion und Logistik (2:50 min)
Viel Vergnügen beim Ansehen!
RAN-Projektpartner präsentieren die Arbeitsergebnisse im Rahmen der RAN-Hausmesse
Mit Ende der dreijährigen Projektlaufzeit berichtete das Konsortium des Forschungsprojekts RFID-based Automotive Network (RAN) von den Projektergebnissen. Im Rahmen des Abschlussreviews Mitte Dezember 2012 im IBM Forum Ehningen wurden ebenso die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit in den nächsten Jahren diskutiert. Die RAN-Hausmesse richtete sich an potenzielle Netzwerkpartner aus der Automobilindustrie. [ Weiterlesen ]
Meldungen
Autonomik-Konferenz am 31. Januar 2013
AUTONOMIK-Transfer – Industrie 4.0 als Wegbereiter für die Digitaliserung der Wirtschaft.
Erfolgreicher Abschluss von RAN
Am 31. Dezember 2012 endet der Förderzeitraum des vor drei Jahren gestarteten Forschungsprojekts RAN - RFID-based Automotive Network. Was haben wir erreicht und wie geht es weiter?
Odette-Konferenz 2012: Projektleiter Oliver Czech stellt RAN vor
Berlin, 03./04. Dezember: "Smart and Sustainable Supply Networks"
RAN auf dem Jahreskongress „RFID im Blick“ 2012
Am 4. September startet in Düsseldorf DAS RFID-Event. Auf der Agenda stehen 20 Fachvorträge von Anwendern und Technologieexperten sowie fünf "SpeedLabs". Die begleitende Fachausstellung mit 26 Ausstellern setzt ein zusätzliches Highlight.
Im RAN-Projekt können wir helfen, einen wichtigen Standard für die Automobilindustrie zu schaffen und diesen Standard über unsere logistischen Assistenzsysteme direkt nutzbar zu machen.
Prof. Dr.-Ing. Michael Toth
Professor für Produktionsmanagement und Logistik, Studiengangsleitung Verbundstudium Betriebswirtschaft an der Hochschule Bochum, University of Applied Sciences, Fachbereich Wirtschaft/Department of Business
Mit RAN können wir nun unsere Ansätze und Lösungen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse, die wir in Bremen im Rahmen unseres Sonderforschungsbereichs "Selbststeuerung logistischer Prozess – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen", in dynamischen und komplexen Netzen der Automobilindustrie umsetzen.
Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter
Rektor Universität Bremen
Unternehmensübergreifende Integration und der Einsatz moderner Technologien für alle in der Logistikkette nutzbar zu machen und gleichzeitig Prozesse zu vereinfachen, ist eine tolle Aufgabe. Wir freuen uns sehr, mit den Projektpartnern übergreifend diese Themen zu beschleunigen.
Jörg Fürbacher
EURO-LOG AG, Vorstand
Der Automobilsektor nimmt bei AUTONOMIK mit dem Projekt RAN eine Schlüsselrolle ein. Hier sollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Standards für optimale RFID-basierte Logistikprozesse entwickelt und praktisch erprobt werden. Wir begrüßen es, dass Automobilhersteller und Zulieferer ein gemeinsames Vorgehen zur branchenweiten Einführung von RFID vereinbaren.
Dr. Andreas Goerdeler
Unterabteilungsleiter Informationsgesellschaft, Medien im BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Deutschland)
RAN trägt zu einer erheblichen Steigerung und kooperativen Steuerung des weltweiten Materialflusses in der Automobilindustrie bei. Die Anwendung der RFID-Technologie stellt in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Enabler dar. Die strategische Dimension dieses Projekts ist für die OEMs genauso relevant wie für Lieferanten und Logisitkdienstleister zur Steigerung der Effizienz und Prozessqualität.
Dr. Peyman Merat
Daimler AG, Senior Manager
Das Projekt RAN bietet für uns als regional verwurzelte und zugleich international ausgerichtete Hochschule im Autoland Saar die Chance mit einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren und Logistikexperten handfeste Lösungsvorschläge aus einer industrienahen Forschung zu generieren; dies ermöglicht uns Studierende als zukünftige Fach- und Führungskräfte für die Industrie in Deutschland fit für die Zukunft zu machen.








